pipelines
Geteilte CI/CD-Bausteine für die Gitea-Instanz git.jk-dev.de. Die Workflows
hier werden nicht selbst ausgelöst, sondern von anderen Repositories über
uses: aufgerufen (on: workflow_call).
Diese Datei ist die Kurzreferenz für Aufrufer: was ein Baustein tut, seine Eingaben, ein Aufrufbeispiel, die Voraussetzungen. Wer einen Aufruf schreibt, braucht nur das. Die Langform — warum die Dinge so sind und was dafür gemessen wurde — steht im Wiki, eine Seite je Baustein und eine für die Eigenheiten dieser Forge.
Bausteine
.gitea/workflows/docker-build-push.yml
Baut ein Docker-Image und schiebt es als Multi-Arch-Manifest
(linux/amd64,linux/arm64) in eine Registry, vorgabegemäß git.jk-dev.de.
Läuft auf einem Runner mit dem Label ubuntu-docker.
Gepusht wird unter fünf Tags:
<registry>/<image-owner>/<container-name>:latest
<registry>/<image-owner>/<container-name>:<version-number>
<registry>/<image-owner>/<container-name>:<major>
<registry>/<image-owner>/<container-name>:<major>.<minor>
<registry>/<image-owner>/<container-name>:<major>.<minor>.<patch>
Der Checkout holt Submodule mit; die Zugangsdaten dafür und für die Registry kommen zur Laufzeit aus 1Password Connect.
Mit push: 'false' entfällt der Push — der Baustein baut dann nur. Damit nutzt
die CI eines Projekts dieselbe Bau-Logik wie das Deployment, statt sie zu
duplizieren. Siehe Prüfmodus.
Eingaben
| Eingabe | Pflicht | Vorgabe | Bedeutung |
|---|---|---|---|
container-name |
ja | — | Name des Images |
dockerfile |
ja | — | Pfad zum Dockerfile |
docker-context |
ja | — | Build-Kontext |
image-owner |
ja | — | Eigentümer-Segment des Images, also der mittlere Teil von <registry>/<owner>/<name> |
push |
nein | 'true' |
Zeichenkette 'true' oder 'false'. Ob das Image gepusht wird. Bei 'false' werden keine Zugangsdaten aus 1Password geholt und es findet kein Registry-Login statt — siehe Prüfmodus |
registry |
nein | git.jk-dev.de |
Registry, für die getaggt und — beim Push — bei der angemeldet wird |
version-number |
nein | 0.0.0 |
Vollständige Version, wird als Tag gesetzt |
version-number-major |
nein | 0 |
Major-Anteil für die mitwandernden Tags |
version-number-minor |
nein | 0 |
Minor-Anteil |
version-number-patch |
nein | 0 |
Patch-Anteil |
timeout-minutes |
nein | 45 |
Harte Grenze für den Build-Job |
platforms |
nein | linux/amd64,linux/arm64 |
Zielplattformen der Manifest-Liste |
build-args |
nein | — | Zusätzliche Build-Argumente, ein NAME=wert je Zeile |
Dass image-owner Pflicht ist und registry nicht, ist Absicht: Der Eigentümer
ist je Projekt verschieden und soll nie stillschweigend geraten werden — genau
das war der Fehler des früher fest verdrahteten suer, unter dem die Images
aller Projekte landeten. Die Registry ist dagegen praktisch immer dieselbe.
push ist eine Zeichenkette und kein Boolean — und das ist Absicht. Auf dieser
Gitea-Version (gemessen an 1.27.0) werden boolesche workflow_call-Eingaben
nicht an den aufgerufenen Workflow durchgereicht: Weder ihre Vorgabe noch ein
ausdrücklich übergebenes push: true kamen an, inputs.push blieb leer, und
der Baustein baute immer im Prüfmodus — bei grünem Lauf. Alle Eingaben vom Typ
string kamen im selben Lauf korrekt an. Details in
Issue #4.
Deshalb bitte immer in Anführungszeichen schreiben: push: 'true' bzw.
push: 'false'. Ein unquotiertes push: false ist im YAML ein Boolean und
wird verschluckt.
Brechende Änderung gegenüber
v1. Aufrufer, diepushals YAML-Boolean übergeben, müssen auf@v2wechseln und dabei auf die Schreibweise mit Anführungszeichen umstellen. Wer@v1weiterverwendet, behält das alte Verhalten samt Fehler.
Die vier Versionsangaben dienen ausschließlich der Tag-Liste. Sie sind keine
Pflicht mehr, damit ein Prüflauf keine Platzhalter erfinden muss; wer pusht,
übergibt sie wie bisher. Ihre Vorgabe ist bewusst 0.0.0 und nicht leer — die
Tag-Liste wird auch ohne Push gebildet, und ein leerer Wert ergäbe das ungültige
…/<name>:.
Aufrufbeispiel
jobs:
image:
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/docker-build-push.yml@v2
with:
version-number: 2026.09.1
version-number-major: '2026'
version-number-minor: '09'
version-number-patch: '1'
container-name: bk-dev-website
dockerfile: ./Dockerfile
docker-context: .
image-owner: bekemeyer-klein
push: 'true'
secrets: inherit
secrets: inherit ist notwendig — der Workflow braucht OP_CONNECT_TOKEN aus
dem aufrufenden Repository.
Prüfmodus ohne Push
Mit push: 'false' baut der Baustein nur und veröffentlicht nichts. Es werden
dann keine Zugangsdaten aus 1Password geholt und es findet kein Registry-Login
statt. Die CI eines Projekts nutzt damit dieselbe Bau-Logik wie das Deployment,
statt sie zu duplizieren.
Weder Secrets noch Versionsangaben sind dafür nötig:
jobs:
build-check:
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/docker-build-push.yml@v2
with:
container-name: bk-dev-website
dockerfile: ./Dockerfile
docker-context: .
image-owner: bekemeyer-klein
push: 'false'
Die Anführungszeichen sind nicht kosmetisch: push: false ohne sie ist ein
YAML-Boolean und kommt im Baustein nicht an (siehe oben). Es griffe dann die
Vorgabe 'true', der Lauf versuchte also trotz push: false zu
veröffentlichen — sofern Gitea die Typabweichung nicht ohnehin als Fehler
zurückweist.
Private Submodule funktionieren in diesem Modus nicht. Der Checkout-Token stammt aus demselben 1Password-Schritt, der ohne Push übersprungen wird. Der Checkout fällt deshalb auf den Standard-Token des Jobs zurück. Der genügt für das ausführende Repository, nicht aber für die Submodule in eigenen privaten Repositories — deren Klon scheitert mit
Repository not found. Projekte mit privaten Submodulen könnenpush: falsedaher nicht verwenden; für Projekte ohne Submodule ist der Modus unproblematisch.
secrets: inherit kann hier entfallen. Es zu belassen schadet nicht — der
Workflow greift ohne Push auf kein Secret zu.
Voraussetzungen im aufrufenden Repository
| Name | Art | Zweck |
|---|---|---|
OP_CONNECT_HOST |
Variable | Adresse des 1Password-Connect-Servers im Cluster. Nur beim Push nötig |
OP_CONNECT_TOKEN |
Secret | Zugang zu diesem Connect-Server. Nur beim Push nötig |
DOCKER_HOST |
Variable | Nur nötig, wenn der Runner-Daemon rootless läuft und sein Socket nicht unter /var/run/docker.sock liegt (dann z. B. unix:///run/user/1000/docker.sock). Ist die Variable nicht gesetzt, nutzt Docker seinen Default. |
Die eigentlichen Zugänge für Checkout und Registry liegen in 1Password
(GitHub-Actions/jlab-git-checkout-token, GitHub-Actions/jlab-registry-access)
und müssen in Gitea nicht hinterlegt werden.
.gitea/workflows/publish-helm-chart.yml
Packt ein Helm-Chart und lädt es in eine klassische, indexbasierte
Helm-Registry. Das ist kein OCI-helm push: Es gibt keine Registry-Sitzung,
sondern ein einzelnes HTTP-POST des gepackten .tgz, je Anfrage
authentifiziert. Läuft auf ubuntu-latest.
Die Ziel-URL wird zusammengesetzt, nicht gespeichert:
<charts-url>/<registry-owner>/helm/api/charts
<charts-url> ist die Basis bis /api/packages und liegt in 1Password
(GitHub-Actions/jlab-registry-access, Feld charts-url), <registry-owner>
ist die Pflichteingabe. Damit steht im aufrufenden Repository kein Wert, der auf
die Registry zeigt — nicht einmal ein Pfadsegment —, und ein zweiter Eigentümer
auf derselben Instanz braucht keine zweite Einstellung.
Eingaben
| Eingabe | Pflicht | Vorgabe | Bedeutung |
|---|---|---|---|
chart-name |
ja | — | Name des Charts, zugleich der Name seines Verzeichnisses unterhalb von chart-location |
registry-owner |
ja | — | Eigentümer-Segment der Ziel-URL, also der <owner> in <basis>/<owner>/helm/api/charts |
chart-location |
nein | . |
Verzeichnis, in dem das Chart-Verzeichnis liegt |
Dass registry-owner Pflicht ist und keine Vorgabe hat, folgt derselben
Hausregel wie image-owner oben: Ein Eigentümer-Segment wird nie geraten.
Aufrufer übergeben ${{ github.repository_owner }}; der Wert wird damit im
aufrufenden Repository ausgewertet, wo er gemessen ist (jlab-cluster, Lauf
282 von validate-charts.yml). Dass der Kontext auch in einem von fremd
aufgerufenen Workflow der des Aufrufers bleibt, ist dokumentiert, auf dieser
Gitea-Fassung aber nicht gemessen — und ein Chart, das unter dem falschen
Eigentümer veröffentlicht wird, ist nichts, wofür man sich auf eine
Kontext-Semantik verlassen müsste. Als Eingabe hängt der Baustein an keiner.
Alle Eingaben sind type: string, auch dort, wo künftig ein Schalter
hinzukommt: Boolesche workflow_call-Eingaben werden auf dieser Gitea-Version
nicht durchgereicht — bei grünem Lauf. Siehe
Issue #4 und die
Begründung im Abschnitt zu push oben.
Ausgaben
| Ausgabe | Bedeutung |
|---|---|
chart-version |
Die veröffentlichte Chart-Version, gelesen aus version: in Chart.yaml |
Aufrufbeispiel
jobs:
publish-outline:
name: Publish Outline Helm Chart
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/publish-helm-chart.yml@v3
with:
chart-name: 'outline'
registry-owner: ${{ github.repository_owner }}
secrets: inherit
secrets: inherit ist notwendig — der Workflow braucht OP_CONNECT_TOKEN aus
dem aufrufenden Repository.
Der Baustein löst sich nicht selbst aus. Wann veröffentlicht wird, entscheidet
die Hülle im aufrufenden Repository über ihr eigenes on: — üblicherweise ein
push auf main, eingeschränkt auf das Chart-Verzeichnis, dazu ein
workflow_dispatch für den Fall, dass von Hand nachgeschoben werden muss.
Form des Tresor-Felds charts-url
Das Feld enthält nur die Basis:
https://<host>/api/packages # so
https://<host>/api/packages/<owner>/helm/api/charts # nicht so
Drei Wächter weisen eine andere Form namentlich zurück: wenn der Wert auf
/api/charts endet, wenn er das Segment /helm enthält, und wenn er nicht auf
/api/packages endet. Der Grund ist die Lesbarkeit des Fehlers — 1Password
maskiert die URL im Protokoll, ein 404 gegen eine maskierte Adresse wäre nicht zu
deuten. Der Eigentümer wird aus demselben Grund geprüft: Ein leerer Wert ergäbe
<basis>//helm/api/charts, also wieder einen nackten 404.
Voraussetzungen im aufrufenden Repository
| Name | Art | Zweck |
|---|---|---|
OP_CONNECT_HOST |
Variable | Adresse des 1Password-Connect-Servers im Cluster, etwa https://op-connect.example.com |
OP_CONNECT_TOKEN |
Secret | Zugang zu diesem Connect-Server, kommt über secrets: inherit |
ci/helm-dependencies.sh |
Datei im Repository | Ausführbares Skript, das die deklarierten Abhängigkeiten eines Charts nach charts/ holt |
OP_CONNECT_HOST ist bewusst eine Variable des aufrufenden Repositories und
kein fest verdrahteter Wert: Ein geteilter Baustein trägt nicht die
Infrastruktur-Adresse eines einzelnen Mandanten. Der Preis dafür ist eine
Voraussetzung, die man vergessen kann, und eine nicht gesetzte Variable kommt als
leere Zeichenkette an. Deshalb prüft der erste Schritt sie und benennt beim
Abbruch die Einstellung samt Ort — statt zwei Schritte später an einer leeren
Adresse zu scheitern.
ci/helm-dependencies.sh ist ein Skript des aufrufenden Repositories, und
das bleibt nach dem Umzug hierher so: Der Checkout holt das Repository, zu dem
der Lauf gehört — das des Aufrufers —, also ist ${{ github.workspace }} dessen
Arbeitsverzeichnis. Der Aufruf steht vor helm package, weil helm package mit
found in Chart.yaml, but missing in charts/ directory abbricht, solange eine
deklarierte Abhängigkeit nicht geholt ist. Für ein Chart ohne dependencies:
tut das Skript nichts, vorhanden und ausführbar muss es trotzdem sein; fehlt es,
sagt der Lauf genau das.
Der Registry-Zugang selbst liegt in 1Password
(GitHub-Actions/jlab-registry-access: username, password, charts-url) und
muss in Gitea nicht hinterlegt werden.
.gitea/workflows/sonar-analysis.yml
Schickt den Baum des aufrufenden Repositories durch eine SonarQube-Analyse.
Der Baustein checkt mit vollständiger Historie aus und ruft dann die offizielle
Scan-Action auf; alles Projektspezifische — Projektschlüssel, Ausschlüsse,
Quellpfade — steht in der sonar-project.properties des aufrufenden
Repositories, nicht hier. Läuft auf ubuntu-latest.
Die Analyse ist kein Torwächter. Es gibt bewusst keinen
Quality-Gate-Schritt: Auf der SonarQube Community Build wird nur der Hauptzweig
analysiert, der Auslöser liegt damit nach dem Merge, und dort ist nichts
mehr zu blockieren. Ein rotes Gate färbte nur main rot, und einen Dauerzustand
lernt man zu ignorieren. Sinnvoll wird es erst, wenn PR-Analyse verfügbar ist
oder ein Deployment an diesem Workflow hängt — bis dahin ist ein Gate hier eine
Verschlechterung und keine vergessene Zeile. Ein Befund ist eine Beobachtung des
Zustands, und wer ihn sehen will, schaut in SonarQube.
Eingaben
| Eingabe | Pflicht | Vorgabe | Bedeutung |
|---|---|---|---|
args |
nein | — | Zusätzliche Argumente für den Sonar-Scanner-CLI, unverändert an die Scan-Action weitergegeben. Für einen einmaligen Diagnoselauf, etwa -Dsonar.verbose=true |
project-base-dir |
nein | . |
Verzeichnis, in dem die Analyse beginnt (sonar.projectBaseDir); die sonar-project.properties wird relativ dazu gesucht |
Beide Eingaben sind type: string. Das ist kein Versehen: Boolesche
workflow_call-Eingaben kommen auf dieser Gitea-Version nicht an — bei grünem
Lauf. Siehe
Issue #4 und die
Begründung im Abschnitt zu push oben.
Die Vorgabe von project-base-dir ist . und nicht leer, weil die Scan-Action
selbst . als Vorgabe hat: Ein leerer Wert würde durchgereicht und überschriebe
diese Vorgabe, statt sie stehen zu lassen.
Aufrufbeispiel
name: SonarQube
on:
push:
branches: [main]
jobs:
sonar:
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/sonar-analysis.yml@v4
secrets: inherit
secrets: inherit ist notwendig — der Workflow braucht SONAR_TOKEN aus dem
aufrufenden Repository.
Der Baustein löst sich nicht selbst aus. Wann analysiert wird, entscheidet die
Hülle im aufrufenden Repository über ihr eigenes on: — üblicherweise ein
push auf main, weil die Community Build ausschließlich den Hauptzweig
analysiert.
Voraussetzungen im aufrufenden Repository
| Name | Art | Zweck |
|---|---|---|
SONAR_HOST_URL |
Variable | Adresse des SonarQube-Servers, etwa https://sonar.example.com — ohne Pfad dahinter |
SONAR_TOKEN |
Secret | Token mit dem Recht, Analysen auszuführen; soll das Projekt beim ersten Lauf selbst entstehen, zusätzlich das Recht zum Anlegen. Kommt über secrets: inherit |
sonar-project.properties |
Datei im Repository | Trägt mindestens sonar.projectKey. Der Schlüssel sollte den Eigentümer enthalten (<owner>_<repo>), weil die Instanz mehrere Eigentümer bedient und ein nackter Repository-Name beim zweiten kollidiert |
Dass die Adresse eine Variable ist und kein Secret, ist Absicht: Sie ist kein Zugangsdatum, und als Variable bleibt sie im Protokoll lesbar — erst das macht eine falsche Adresse überhaupt diagnostizierbar.
Beides gehört dem aufrufenden Repository, nicht diesem Baustein — ein geteilter Baustein trägt weder die Infrastruktur-Adresse eines einzelnen Mandanten noch dessen Token. Der Preis sind zwei Voraussetzungen, die man vergessen kann, und eine nicht gesetzte Variable kommt als leere Zeichenkette an. Deshalb prüft der erste Schritt beide und benennt beim Abbruch die Einstellung samt Ort; geprüft wird vollständig, bevor abgebrochen wird, damit ein Repository ohne beide das in einem Lauf erfährt und nicht in zwei.
Für SONAR_TOKEN fängt der Wächter allerdings nur den Fall eines leeren oder
nicht durchgereichten Secrets. Ein ganz fehlendes kommt nie so weit: Der
Workflow deklariert es als required, und ein fehlendes Pflicht-Secret lässt auf
dieser Instanz die Job-Erzeugung scheitern — der Lauf steht dann ohne Schritte
da. Das ist hier der verständliche Fall, denn ohne Token gibt es keine Analyse;
nachzulesen im Wiki unter
Gemessenes-Verhalten.
Auf einen Tag zeigen, nicht auf @main
Aufrufe bitte immer an einen Tag binden:
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/docker-build-push.yml@v2 # so
uses: workflow-util/pipelines/.gitea/workflows/docker-build-push.yml@main # nicht so
Mit @main ändert jede Anpassung hier unangekündigt das Verhalten sämtlicher
Projekte — und der Fehler zeigt sich dann dort, wo niemand etwas geändert hat.
Ein Tag macht das Übernehmen einer neuen Fassung zu einer bewussten Entscheidung
im jeweiligen Projekt.
Änderungen hier bekommen deshalb einen neuen Tag. Bricht eine Änderung bestehende Aufrufe, wird der Major-Anteil erhöht.
v2 ist genau so ein Fall: Die Umstellung von push auf type: string bricht
Aufrufe, die den Wert als YAML-Boolean übergeben. v1 bleibt unverändert
stehen; wer umstellt, wechselt auf @v2 und schreibt push: 'true' bzw.
push: 'false'.
Die Nummer bezeichnet den Zustand des Repositories
Tags gelten hier repository-weit, nicht je Datei. v3 ist der Stand, ab dem
es publish-helm-chart.yml gibt, v4 der Stand, ab dem es
sonar-analysis.yml gibt; unter v1 und v2 existiert keine der beiden
Dateien, ein Aufruf auf @v2 findet sie also nicht.
Das hat eine Folge, die man kennen muss, weil sie sonst als Fehler gelesen wird:
Wer künftig docker-build-push.yml ändert, erhöht auf v5 — und ein Aufruf von
publish-helm-chart.yml@v3 bleibt gültig und richtig, obwohl sich an dieser
Datei nichts geändert hat. Die Nummer ist keine Dateiversion. Umgekehrt zwingt
eine brechende Änderung an einem Baustein die Aufrufer der anderen zu nichts:
Sie bleiben auf ihrem Tag stehen, bis sie bewusst nachziehen.
v3 und v4 sind beide additiv. Sie nehmen je einen Baustein hinzu und ändern
an den vorhandenen nichts; bestehende Aufrufer auf @v2 bzw. @v3 bleiben
unberührt.